8
Feb
2017
7
Hipstamatic

Hipstaspiration

Auf Spurensuche mit dem iPhone und Hipstamatic.

Ehrlich gesagt inspirieren mich diese bunten, verwaschenen, gecrossten Bilder immer wieder…und dass nun schon eine ganze Weile. Außerdem hab ich das „Telefon“ ja fast immer dabei und somit auch meine Kamera. Ob im Urlaub, bei den Workshops oder einfach so…

 

 

Es ist ein spontanes und situatives Fotografieren, das ich sehr mag. Wie früher mit der Lomo, oder als ich ein Kind war und die Zeiss IKON meines Vaters mein ständiger Begleiter wurde (sehr zum Leidwesen meiner Eltern, die mir die Filme gekauft haben. Nein…sie waren sehr Foto-Affin, oder ich hab dass so für mich beschlossen). Nahezu alles konnte zum Motiv werden, hat es erst einmal meine Aufmerksamkeit geweckt.

Jedenfalls mag ich es, aber dass sagte ich schon. Mag diesen kindlichen, unverbrauchten und neugierigen Blick auf die Welt und Wunder am Wegesrand. So wie ich auch sehr bewusstes, langsames und tiefgründiges Fotografieren mag. Es ist einfach ein anderer Zugang der uns die Sinne öffnen kann, mir Inspiration bringt und die Freude an der Fotografie, die nichts muss, aber alles kann. Den Zauber eines Augenblicks wahrnehmen und mit einem Klick aufnehmen.
Ich kann auch die „Haptik“ der App leiden. Es gibt verschiedenen Filme und Linsen die man nach belieben zusammenstellen kann und deren Kombination immer wieder für eine Foto-Überraschung gut ist…das weckt den Spiel- und Fototrieb. Man kann das Ding auch einfach schütteln und Hipstamatic liefert Dir per Zufallsgenerator eine neue Kombination aus Film und Linse. Ich schweif aber etwas ab, weil ich ja eigentlich „nur“ erzählen wollte wie mich das inspiriert. Und das tut es, weil es so herrlich unkompliziert und immer wieder neu ist. Jetzt nur noch einen Drucker mitnehmen und aus meinem iPhone wird eine Sofortbildkamera. Auch cool…jedenfalls theoretisch, weil´s ja dann doch nicht immer so einfach geht.

Vielleicht sollte ich demnächst einfach mal wieder mit meiner Zeiss IKON losgehen…

Euer Stefan