10
Jul
2017
6
Peloponnes Stefan Mayr Fotografie

Peloponnes

Überraschend und anders als ich es mir vorgestellt habe…

Was hab ich mir eigentlich gedacht und vorgestellt vor meiner Reise nach Griechenland, auf die Peloponnes? Jedenfalls nicht, dass dieses Land so unfassbar abwechslungsreich ist. Endlose Strände und blaues Wasser sind auf Dauer ja nichts für mich, so schön ich´s auch finde, nach wenigen Tagen zieht es mich weiter. Aber diese Insel hat es in sich…immer wieder haut sie einen um, eben noch gehts auf über 2000 Meter, durch karge Landschaften und schier unendliche Olivenhaine, dann wieder höchst dramatisch zum Meer hinunter, das sich einem an der nächsten Serpentine plötzlich öffnet und auf einen wartet, wie eine Perle in der Auster. Man kann vielleicht darauf hoffen, aber findet man eine, so ist es doch stets ein Wunder. So malerisch, so schön, so dramatisch und landschaftlich umwerfend und nie kitschig.

Ja, ich fand es wirklich wunderschön und befreiend für die Sinne. Selten hatte ich so unmittelbar vereint ein Gefühl des honigsüßen Müßigganges und der inneren Aufregung beim Spaziergang durch bizarre Küsten- und Berglandschaften.

Dazu kommen dann Menschen die einfach unglaublich gastfreundlich sind…stets fühlt man sich willkommen und schnell zu Hause. Ob in der Taverne nebenan (wirklich immer gibt es Tavernen, wenn man eine braucht…und wenn man mal keine „braucht“ geht man einfach dennoch hinein, auf einen Wein oder Ouzo), beim Laden für Campingbedarf, der Olivenöl verkauft (wer sonst), im kleinen Fischerhafen am Rande der Welt…

Ach ja…Peloponnes…Du wirst mich wieder sehen:-)

 

 

 

 

 

 

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